UNESCO-Welterbe Regensburg Altstadt aus der Luft

Regensburg

Regensburg in 48 Stunden – der ehrliche Local-Guide

Zwei Tage UNESCO-Altstadt, Donau und Bayern-Genuss. Unser Guide mit Top-Routen, Ruheplätzen und Geheimtipps – von Gastgebern aus Sinzing.

Regensburg ist keine Stadt, die man in zwei Tagen „abhakt”. Aber zwei Tage reichen, um ein Gefühl für sie zu bekommen – diese seltene Mischung aus 2000 Jahren Geschichte, Donauruhe und ganz normalem bayerischen Leben. Wir haben diesen Guide aus der Perspektive geschrieben, die uns selbst als Gastgeber am meisten hilft: Was würden wir Gästen empfehlen, die das erste Mal hier sind und Dinge echt erleben wollen, nicht abklappern?

Tag 1 – Altstadt auf eigene Faust

Morgens: Dom und Umgebung

Beginnen Sie am Dom St. Peter (frei, ab 6:30 Uhr). Die frühe Morgenstunde ist unschlagbar – weiches Licht durch die Fensterrosen, kaum Touristen. Halten Sie sich danach auf dem Domplatz und bummeln Sie zum Krauterermarkt.

Mittags: Steinerne Brücke & Wurstkuchl

Der Klassiker: eine Bratwurst auf Sauerkraut in der historischen Wurstkuchl, direkt an der ältesten erhaltenen Steinbrücke Deutschlands. Fotos am besten aus der Mitte der Brücke Richtung Stadtsilhouette – Dom, Salzstadel, Steinernes Tor im Bild.

Nachmittag: Reichssaal & Schiffahrtsmuseum

Das Alte Rathaus mit Reichssaal ist Pflicht, wenn Sie Geschichte lieben – hier tagte 800 Jahre lang der Immerwährende Reichstag. Führungen auf Deutsch und Englisch stündlich. Danach: die kleineren Gassen rund um den Haidplatz erkunden, Kaffee beim Café Orphée oder im Regensburger Bücherschiff.

Abends: Biergarten oder Schifffahrt

Im Sommer: Bischofshof-Biergarten oder Kneitinger, klassisch bayerisch. Wer statt Bierbänken lieber das Wasser mag: Donauschifffahrt bis zur Walhalla (ca. 3 h hin und zurück, mit Sonnenuntergang).

Tag 2 – Umgebung & Ausflüge

Vormittag: Walhalla

15 Minuten mit dem Auto von unserem Hotel: die Walhalla, König Ludwigs Ruhmeshalle über der Donau bei Donaustauf. Der Ausblick von der Plattform reicht bei klarem Wetter bis zum Bayerischen Wald.

Mittags: Donaudurchbruch & Kloster Weltenburg

Eine halbe Stunde flussabwärts: der Donaudurchbruch bei Weltenburg – enge Flusschlucht mit Kalkfelsen, per Boot ab Kelheim. Im Kloster Weltenburg selbst wartet die älteste Klosterbrauerei der Welt (seit 1050) – und ein Mittagessen im Hof, das man nicht vergisst.

Nachmittag: Entschleunigen

Zurück über Sinzing – wer will, legt einen Stopp bei uns im Das Natürlich ein: Kaffee auf dem Südbalkon, kurze Waldrunde, und dann ab in die zweite Hälfte des Tages.

Geheimtipps der Einheimischen

  • Arber-Café im Donaumarkt: kleiner Aussichtspunkt, kaum Touristen
  • Ostdeutsche Galerie: moderne Kunst, fast immer leer
  • Café Moritz am Moltkeplatz: ruhige Gasse, bester Brunch der Stadt
  • Insel Obermünster: Sonntagnachmittag mit Picknick an der Donau
  • Antiquariat Peus in der Bachgasse: wer Bücher liebt, verliert hier Stunden

Was Sie nicht mitmachen sollten

  • Geführte Gruppenkutschen auf den Plätzen – laut, hektisch, der Kutscher weiß oft weniger als ein gutes Buch.
  • “Typisch bayerische” Restaurants direkt am Domplatz: teuer, durchschnittlich, nicht Regensburg.
  • Die Donau nur vom Ufer aus anschauen – aufs Wasser gehört dazu.

Praktisches

Anreise mit Bahn: Regensburg Hbf liegt 10 Minuten Autofahrt vom Hotel entfernt, Taxi kostet rund 20 €. Stündliche Direktverbindungen nach München (1:30 h) und Nürnberg (1 h).

Parken: Altstadt komplett 30 km/h, viele Einbahnstraßen. Park-&-Ride an Uni oder direkt bei uns parken (kostenlos), dann Bus 38 Richtung Altstadt.

Beste Reisezeit: Mai–Juni und September. Juli/August sind voll und heiß, Winter hat den Christkindlmarkt auf Schloss Thurn und Taxis – ein eigener Grund, zu kommen.


Haben Sie Lust, das alles selbst zu erleben? Bei uns am Waldrand in Sinzing sind Sie in 10 Minuten mitten in Regensburg – und abends in einer Stille, die die Stadt nicht hat. Zimmer ansehen · direkt buchen.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Regensburg?

Für die Kernstadt reichen 2 volle Tage. Mit Ausflügen nach Walhalla, Weltenburg und Donaudurchbruch sollten Sie 3–4 Tage einplanen.

Wo parkt man in Regensburg am besten?

Die Parkhäuser Dachauplatz, Arnulfsplatz und Donaumarkt liegen zentral. Günstiger: Park-&-Ride an der Uni oder direkt bei uns im Das Natürlich übernachten und per Taxi/Bus fahren.

Was darf man in Regensburg nicht verpassen?

Dom St. Peter, Steinerne Brücke, Altes Rathaus mit Reichssaal, Wurstkuchl, Haidplatz und ein Spaziergang entlang der Donau. Abends: Bischofshof-Biergarten oder eine Schifffahrt.

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